
Die Dokumentation ist eine Hommage an einen bedeutenden Geigenvirtuosen dieses Jahrzehnts, der sein Publikum mit seiner Musik zutiefst berührt: Joshua Bell. Trotz seines Erfolges und Ruhmes hat sich der amerikanische Star-Geiger aber seine Natürlichkeit bewahrt. Der Film begleitet ihn auf Konzerten, bei Proben und durch seinen gleichermaßen ungewöhnlichen und aufregenden Arbeitsalltag. Aber vor allem stellt er einen Geiger vor, der in der Lage ist, seinem intensiven Spiel immer neue Akzente zu geben.Ein lausbübisches Gesicht und ein charmantes, fast schüchternes Lächeln: Dem amerikanischen Star-Geiger Joshua Bell, geboren 1967, steht der Ruhm nicht ins Gesicht geschrieben: Bell hat einen Oskar eingespielt, vier Grammies gewonnen, über 30 Alben aufgenommen. Er besitzt eine vier Millionen Dollar teure Stradivari und gibt über 200 Konzerte im Jahr, weltweit. Wer Joshua Bell privat begegnet, ist erstaunt über seine Natürlichkeit, seine nachdenkliche Art und sein unbändiges Interesse. Perfektionist par excellence und immer in Bewegung. "Joshua Bell - Poesie der Unruhe" begegnet dem einzigartigen Menschen hinter der Violine, außerhalb des Rampenlichts.
Christoph von Dohnányi, Roger Norrington, Seiji Ozawa, Esa-Pekka Salonen und viele mehr: Joshua Bell arbeitete schon mit zahlreichen renommierten Dirigenten und großen Symphonieorchestern zusammen. Gerade mal 14 Jahre alt war Bell, als er sein Debüt mit Riccardo Muti und dem Philadelphia Orchestra gab. Im gleichen Jahr spielte er auch in der Carnegie Hall. Und war von diesem Zeitpunkt an nicht mehr zu stoppen.
"Wenn jemand aufrichtig an jede Note glaubt, die er spielt, dann hört sich das authentisch an", ist Bell überzeugt. Der Geiger berührt seine Zuhörer mit den Emotionen, die er in die Musik legt. Und der Klang seiner Stradivari ist so intensiv und so prägnant wie er selbst.
Eine Leidenschaft, die Bell auch gerne weitergeben möchte. Deshalb engagiert er sich in Schulprojekten dafür, Kinder für die Musik zu begeistern und ihnen neue Perspektiven aufzuzeigen.
Die Dokumentation "Joshua Bell - Poesie der Unruhe" ist eine filmästhetisch hochwertige Hommage an einen der bedeutendsten Geigenvirtuosen dieses Jahrzehnts. Der amerikanische Künstler zeigt sich privat. Freunde und Familie geben Einblick in sein Leben. Und Archivmaterial führt den Zuschauer dabei noch näher an die Person Bells heran. Der Film begleitet ihn auf Konzerten, bei Proben und durch seinen gleichermaßen ungewöhnlichen und aufregenden Arbeitsalltag. Aber vor allem stellt er einen virtuosen Geiger vor, der in der Lage ist, seinem intensiven Spiel immer neue Akzente zu geben.
Gedreht wurde in New York, Indiana, der Schweiz und in Deutschland.