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Individualität im Kollektiv

Die Welt braucht nicht nur neue Ideen, sondern auch Menschen, die bereit sind, diese umzusetzen!
Als Kollektiv tragen wir alle zusammen die unternehmerische Verantwortung, treffen Entscheidungen im Konsens und sind solidarisch.
Man könnte auch sagen: „Wir machen uns die Welt, wie sie uns gefällt!“

Wer sind wir?

Die Locura eG besteht aus einem bunten Kollektiv mit sehr unterschiedlichen Lebensgeschichten und -prägungen.
Einige Mitglieder kommen aus Argentinien, Frankreich, Spanien oder Ghana. Andere sind in Deutschland aufgewachsen. Wir sprechen untereinander auf Deutsch, Spanisch und Englisch, je nach Personen und Konversationen. Teilweise entstehen dadurch auch neue Sprachen wie Denglisch, Spanglisch oder Deunisch 😀

Uns liegt allen das gemeinsame Arbeiten und voneinander Lernen sehr am Herzen und möchten als Kollektiv dem dominanten Umgang und das von Hierarchie geprägtem Arbeitsumfeld traditioneller Betriebsstrukturen – besonders in der Gastronomie – etwas entgegensetzen.

Locura Gruppenfoto

Was heißt denn Kollektiv genau?

Von Anfang an war es uns wichtig, Locura als ein gemeinschaftliches Projekt zu gestalten und auf Augenhöhe miteinander zu arbeiten. Konkret bedeutet das für uns, dass wir alle wichtigen Entscheidungen im Konsens treffen durch die Rechtsform der Genossenschaft zusammen haften und alle Mitarbeitenden zugleich auch Eigentümer*innen sind.

 

Im Konsens entscheiden? Funktioniert das denn? Es funktioniert, aber natürlich nicht einfach so. Jede*r von uns hat einen eigenen Verantwortungsbereich, den er*sie koordiniert. Wichtige Entscheidungen treffen wir alle 2 Wochen in unseren Treffen im Konsens. Selbstverständlich läuft es nicht immer rund wie in jeder anderen Firma auch. Wie ein*e Chef*in lernen muss, seine*ihre Mitarbeiter*innen zu motivieren und zu führen, müssen wir lernen, uns als Gruppe selbst zu leiten. Dafür haben sich manche von uns auf die Funktion des Moderierens spezialisiert und bilden sich regelmäßig weiter.

 

Nicht zuletzt macht das gemeinsame Träumen und Ideen-Entwickeln sehr viel Spaß und es ist immer wieder schön, bei „Fernet con Coca“ und einem „Asadito“ auf das bisher gemeinsam Erlebte zu blicken.